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1986 |
Gesagt sei zu den Dingen...
Gesagt sei zu den Dingen Die niemand gerne sieht: Die Welt steckt voller Übel Doch was immer auch geschieht Frißt der Teufel gerne Fliegen In der Not gar mit Genuß Steckt im Untergang die Hoffnung Mindern Träume den Verdruß
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1986 |
Träne
Eine Träne rollt leise Die Wange hinab Nimmt mit all die Hoffnung Ins ewige Grab Reißt mit sich die Wünsche Die jemals verspürt Rinnt sanft auf den Pfad Der ins Endlose führt
Voll Leben war einst Der die Träne verlor´n Jeden Tag fühlte er sich Wie grad erst gebor´n Klug bin ich - dachte er Stark bin ich auch Bin fröhlich im Leben Nichts mehr was ich brauch´
Doch schon beschlich ihn Der Feind den man kennt Erst langsam und wachsam Doch bald ungehemmt Verteilt er die Gaben Mit großem Geschick Säät Zweifel und Furcht Verschleiert den Blick
Genießerisch fordert er Seinen Tribut Gießt Feuer ins Wasser Zertrampelt die Glut Die Asche verstreut er Weit über´s Land Verläßt dann den Schauplatz Und bleibt unerkannt
Keine Träne rollt mehr Die Wange hinab Versiegt ist die Quelle Geschlossen das Grab Vergessen die Wünsche Die jemals verspürt Verloren der Pfad Der ins Endlose führt
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1985 |
Ich kann...
Ich kann Dir in die Seele sehn Und spür die Größe Deiner Macht Mich läßt Du in der Kälte stehn Andre wärmst Du, hälst die Wacht
Ich kann Dir in die Augen sehn Und suche längst vergess´nes Glück - Sehe mich um Gnade flehn Ein Narr, der niemals kommt zurück
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