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2002 |
Seltener Augenblick
Die gute Stund´, das ruhige Herz Fern allem Leiden, allem Schmerz Geniess ich gern und lächle froh Ich weiss, es bleibt nicht lange so. Der Laune Spiel, der Triebe Macht Der Alte Narr in mir erwacht, Spinnt Fäden fein, baut Netze grob, Spart nicht mit Schelte, nicht mit Lob. Schon ist´s dahin mit Ruh und Glück, Find nimmermehr den Weg zurück.
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2002 |
Dichten
Leider Dichten sich Gedichte nicht von selbst Kaum fängt man an Und fragt sich schon: Was reimt sich bloss auf „Selbst“? Man quält das Hirn: Umsonst! Verborgen bleibt der Reim. Drum spricht man nun Dem Bacchus zu Und lässt das Dichten sein.
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2002 |
Ich-Du-Wir
In der Zweisamkeit Ist Einsamkeit Sehr schnell verlernt. Was man unter Grosser Müh´ Und Qual erlernt Ist schnell dahin. Man flieht der Stille, Flieht dem Ich, Begrüsst das Du Und in dem Wir Verliert man sich.
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